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1.
Die mögliche "Botschaft" hinter Augenerkrankungen
Die
Augen stehen für die Fähigkeit, klar und deutlich die Gegenwart, die
Zukunft und die Vergangenheit zu sehen. Wer Probleme mit den Augen hat,
könnte sich z.B. folgende Fragen stellen und ehrlich beantworten:
Was mag ich in meinem Leben nicht (mehr) sehen?
Was will ich nicht mehr
mit ansehen?
Worüber bin ich wütend,
enttäuscht, weil ich bestimmte Dinge in meinem Leben sehe
(und bekomme deshalb
ständig Bindehautentzündung)?
Habe ich Angst vor
der Zukunft (und bin deshalb kurzsichtig bzw. bekomme
grauen Star)?
Habe ich Angst vor der Gegenwart (und bin deshalb weitsichtig)?
Habe ich Angst meinem
"wahrem Ich" ins Auge zu blicken (und leide deshalb
unter Astigmatismus)?
(Quelle:
"Heile
deinen
Körper" von Louise L. Hay)
Weit-
und Kurzsichtigkeit beginnt oftmals schon im Kindesalter, wenn Kinder z.B.
von ihren Bezugspersonen ständig gegängelt werden, können Sie ein
Verhalten des Widerstandes entwickeln. Kinder beginnen dann z.B. innerlich
wegzusehen (kurzsichtig) oder auch drüber hinwegzusehen (weitsichtig).
Psychosomatisch betrachtet, bedeutet Kurz- bzw. Weitsichtigkeit immer
Dinge im Leben nicht so sehen zu wollen, wie Sie sind...

2.
Hilfreiche Affirmationen
Unterstützen
bzw. verstärken Sie alle hier aufgezeigten Übungen durch positive
Affirmationen und Visualisierung ihres gewünschten Zielzustandes. Mit
Affirmationen wie z.B.: "Ich sehe
klar.", "Ich nehme mich an.", "Ich mag mich.",
"Ich sehe meine Zukunft klar und deutlich vor mir.", "Ich
blicke mit Zuversicht und innerer Sicherheit in die Zukunft." oder
ähnlichen kurzen, positiven Ich-Botschaften in der Gegenwartsform.
"Ich
habe vollkommenes Sehvermögen. Ich sehe klar in jede Richtung. Ich
betrachte voll Liebe meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine
Zukunft. Mein Denken entscheidet, wich ich das Leben sehe. Ich sehe mit
neuen Augen. Ich sehe Gutes in jedem und überall. Ich erschaffe jetzt
liebevoll das Leben, das ich gerne betrachte. Ich liebe meine
wunderbaren Augen und bin dankbar dafür!"
(Quelle:
"Liebe
deinen
Körper" von Louise L. Hay, Seite 15)

3.
Schnelle Augengymnastik für zwischendurch
Lesen und am Computer arbeiten
ist anstrengend für die Augen. Mit den folgenden Übungen können Sie ihre Augen entspannen:
Schließen Sie ihre Augen und
führen Sie mit den Augäpfeln verschiedene Bewegungen durch:
Kreisen Sie ihre Augäpfel langsam je fünfmal rechts und links herum
Bewegen Sie
ihre Augäpfel
je fünfmal waagrecht von links nach rechts
und senkrecht von oben nach unten
Bewegen Sie
ihre Augäpfel
je fünfmal diagonal von links unten nach
rechts oben und von rechts unten nach links oben
Wirkung:
Bei geschlossenen Augen werden die Augen
gekühlt und die Pupille schaltet auf Fernblick um. Die Augenmuskeln
werden auf verschiedene Arten angespannt und wieder entspannt. Dadurch
werden einseitige Überlastungen kompensiert.
Suchen Sie sich ein Fensterkreuz
und fokussieren Sie ihren Blick darauf. Ersatzweise können Sie auch den
linken oder rechten Seitenrahmen benützen. Schauen Sie dann nach draußen
möglichst ins Grüne. Wechseln Sie nun im Sekundenrhythmus zwischen dem
Fensterkreuz und der Ferne.
Wirkung:
Damit trainieren Sie ihre Augenmuskeln, auf nahe und ferne Gegenstände zu
fokussieren und stabilisieren so das Scharfsehen.
Schließen Sie ihre Augen und
führen mit der Nasenspitze etwa 20-mal eine liegende Acht durch. Bewegen
Sie dabei ihren Kopf ganz leicht mit. Beginnen Sie die Acht von der Mitte
nach oben außen.
Wirkung:
Damit entspannen Sie ihre feinen
Nackenmuskeln, deren Anspannung oft zu Kopfschmerzen führt. Gleichzeitig
lenken Sie ihre Augen damit automatisch entgegen der Kopf- bzw.
Nasenspitzenbewegungen und entspannen sie so. Je kleiner ihre liegende
Acht ist, desto eher trainieren Sie ihre feineren Muskeln.
Reiben Sie ihre Handinnenflächen
fest aneinander, bis sie ganz warm sind. Dann die geschlossenen Augen mit
den Handflächen bedecken. Lassen Sie die Wärme und wohltuende
Entspannung in ihre Augen fließen. Achten Sie darauf, dass möglichst
kein Licht durchdringt und stellen Sie sich zusätzlich die Farbe schwarz
vor, dies vertieft die Entspannung. Bei Bedarf mehrmals wiederholen!
Wirkung:
Es tritt schnell eine wohltuende Entspannung ein. Eine sehr
gute, hilfreiche und einfache Übung zur Augenentspannung, z.B. wenn Sie
lange am PC gesessen haben, bzw. lange gelesen haben. Meine
Lieblingsübung zum Entspannen...

4.
Weitere Augenübungen
Einige kleine
Übungen, die ihre Augen und damit den Nacken und Körper entspannen.
Regelmäßig, täglich angewandt verbessern diese ihre Sehleistung.
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Konturen wandern
Mit Hilfe eines imaginären
Nasenpinsels (stellen Sie sich vor, an ihrer Nase wäre ein ca. 2 m
langer, ganz leichter Pinsel, Bleistift, etc. befestigt) mit offenen
und (oder) geschlossenen Augen umwandern, malen, skizzieren Sie
diverse Gegenstände...
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Das Malspiel
Vorlage (z.B. ein schönes Kalenderbild) mit Nasenpinsel
umwandern, dann das Gesehene mit geschlossenen Augen auf eine große
imaginäre Leinwand übertragen (ca. 6 mal mit offenen und
geschlossenen Augen im Wechsel malen) bis vor ihrem geistigen Auge das
Original entsteht.
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Der Nah-Fern-Schwung
Ein imaginäres Seil zwischen einem nahen und einem fernen Punkt
(z.B. Fensterrahmen und ein entfernter Baum) spannen, mit offenen oder
geschlossenen Augen den Blick an diesem Seil entlang wandern lassen.
Erst ganz langsam, dann schnell.
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Leiter, Lattenzaun
Mit dem Nasenpinsel Sprosse für Sprosse eine imaginäre Leiter
nach oben klettern und wieder zurück. Die "Hüpfbewegungen"
der Augen (Sakkaden) können durch die Vorstellung intensiviert
werden, dass sich die Leiter jeweils entgegen der
Bewegungsrichtung der Augen verschiebt. Kurzsichtige rücken die
Leiter während der Übung immer weiter in die Ferne, also in den
Bereich des Unscharfsehens hinein, jedoch verbunden mit der
Vorstellung, sie weiterhin klar und deutlich (!) wahrzunehmen.
Zur Auslösung horizontaler sakkadischer
Augenbewegungen stellen Sie sich an Stelle der Leiter einen weißen
Lattenzaun auf einer grünen Wiese vor.
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Das Tor (Fusionsübung)
Ein Zeigefinger wird in ca. 15 cm, der andere in ca. 30 cm
Entfernung gerade vor die Augen gehalten. Im Wechsel wird einmal der
vordere und einmal der hintere Finger fixiert. Bei gleichzeitiger
Konzentration auf den nicht fixierten Finger erscheint dieser
doppelt.
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Posaunen (Akkommodationsübung)
Ein Auge wird mit einer Hand abgedeckt. Mit dem anderen Auge
blicken wir in die Handfläche der freien Hand, die wir dabei wie
einen Posaunenzug auf das Auge zu und wieder weg bewegen. Wechsel zum
anderen Auge. Abschließend palmieren!
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Der große weiße Glanz
Buchstaben bzw. Text mit weißer Farbe ummalen, abwechselnd mit
offenen und geschlossenen Augen. Dabei an strahlendes Weiß denken...
.
Oder machen Sie einmal eine Fantasiereise durch eine
tiefverschneite Winterlandschaft, stellen Sie sich alles in
strahlendem Weiß vor.
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Die Augenklappe
Bei unterschiedlichem Sehvermögen an beiden Augen ab und zu das
besser sehende Auge mit einer Augenklappe abdecken.
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Langes Schwingen
Langsames, gleichmäßiges Schwingen um die Körpermitte, dabei
Gewicht von einem auf den anderen Fuß verlagern. Bewegung erfolgt aus
der Hüfte heraus, Arme und Kopf schwingen locker mit. Die Augen sind
geöffnet, Umwelt an sich vorbeiziehen lassen; nichts mit dem
Blick festhalten.
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Sonnen
Mit geschlossenen (!!!) Augen
Gesicht zur Sonne wenden. Sonne mit dem Nasenstift umwandern, Kopf
langsam von einer Seite zur anderen bewegen, Licht und Wärme durch
die geschlossenen Lider in die Augen strömen lassen.
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Augenrandmassage
Daumenkuppen beider Hände an die Schläfen legen. Mit den
Zeigefingern den Knochenrand der Augenhöhlen mit sanftem Druck
massieren. Beginnen Sie an der Nasenwurzel am oberen Rand der
Augenhöhle. An schmerzenden Stellen etwas länger verweilen und in
diese Stellen hineinatmen. Abschließend mit den Gelenkkuppen der
abgewinkelten Zeigefinger diese Partie ausstreichen.
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Fußreflexzonenmassage
Augenpunkt am Übergang von der zweiten zur dritten Zehe mit
sanftem Druck einige Minuten lang massieren.
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Gähnen
Herzhaftes Gähnen ist Balsam für Augen und Körper: Es führt
den Körperzellen frischen Sauerstoff zu, befeuchtet die Augen mit
Tränenflüssigkeit und lockert Zwerchfell, Gesichts- und
Nackenmuskulatur.
Gähnen ist eine gute Soforthilfe
gegen erste Stresssymptome!
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5.
Hilfreiches Mudras für die Augenenergie
Mudras
sind sehr vereinfacht ausgedrückt Gesten der Hände, kleine Yoga-Übungen
mit den Fingern die die entsprechenden Energien im Körper aktivieren,
ähnlich der Akupressur oder Akupunktur. Wir können also unser
Wohlbefinden über unsere Hände positiv beeinflussen, indem bestimmte
"Fingermodi", d.h. Fingerstellungen für eine bestimmte Zeit
gehalten werden. Nachfolgend einige Modi für die Augen:
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Lebens-Mudra
Halten Sie mit jeder Hand, gleichzeitig, die Spitzen von Daumen,
Ring- und kleinem Finger zusammen. Die übrigen Finger bleiben
gestreckt. Bei Bedarf 5 bis 30 Minuten oder als kleine Kur täglich
dreimal für eine Viertelstunde.
Wirkung: Ihre
Vitalität wird erhöht, Müdigkeit und Nervosität reduziert,
Sehkraft verbessert und hilfreich bei Augenkrankheiten. Klare
Augen sind auch ein Zeichen von klarem Geist und Kopf (Durchblick).
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Aktivierungs-Mudra für die Augen
Halten Sie - gleichzeitig - mit der rechten Hand die
Spitzen von Daumen und Mittelfinger zusammen und mit der linken
Hand Daumen auf Mittelfingernagel. Die übrigen Finger bleiben locker
gestreckt. Bei Bedarf 12 Minuten am besten viermal täglich mit einer
Viertelstunde Mindestabstand.
Wirkung: Balanciert
die Augenenergie allgemein und aktiviert für nachfolgende Augenmodi.
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Stärkungs-Mudra für die Augen
Halten Sie mit der rechten Hand die Spitze des kleinen
Fingers an die Daumenwurzel (Ballen), Ringfinger in erstes
Daumengelenk - seitlich, Mittelfingernagelfalz auf inneren
Daumennagelfalz, Zeigefingerspitze auf erstes Daumengelenk - seitlich.
Am besten 2 Minuten dreimal täglich mir 25 Minuten Mindestabstand
Wirkung: Unterstützt
die Balance der Alterssichtigkeit oder zur Vorbeugung. Bei akuten
Fällen oder vor Augenoperationen öfters als dreimal anwenden.
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Unterstützungs-Mudra für die Augen
Halten Sie mit der rechten Hand die Spitze des kleinen
Fingers an die Daumenwurzel, Ringfinger in erstes Daumengelenk -
seitlich, Mittelfingernagelfalz auf inneren Daumennagelfalz,
Zeigefingerspitze auf erstes Daumengelenk - seitlich für fünf
Minuten am besten siebenmal täglich mit 11 Minuten Mindestabstand.
Wirkung: Unterstützt
die Augenenergie in Richtung Selbstheilung.
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(Quelle:
"Mudras"
von Gertrud Hirschi und "Gesundheit
in unseren Händen" von Kim da Silva)

6.
Kinesiologische Augenbalance
Diese
Übung aktiviert das Sehzentrum im Gehirn und stärkt bzw. trainiert die
Sehmuskeln (die vier Hauptmuskeln sind ungefähr so dick wie ihr kleiner
Finger). Massieren Sie ihre Augenpunkte am Hinterkopf. Das ist die leichte
Vertiefung beidseitig ca. 3 cm von der Wirbelsäule auf Höhe der Ohren
(Oberkante). Benutzen Sie am besten Zeige- und Mittelfinger dafür und
üben Sie nur leichten Druck aus.
Während der Massage blicken Sie in jede Blickrichtung zu erst mit offenen
Augen im Uhrzeigersinn (Mitte nah - oben - rechts oben - rechts - rechts
unten - unten - links unten - links - links oben - oben - Mitte fern),
dann gegen den Uhrzeigersinn. Verweilen Sie in jeder Blickrichtung am
besten für die Dauer eines Atemzuges (durch Nase ein- und durch den Mund
ausatmen). Danach das Ganze mit geschlossenen Augen.
Erweiterung:
An Stelle der Massage können Sie die Überkreuzbewegung
durchführen und dabei alle
Blickrichtungen durchgehen.
(Quelle:
in Anlehnung an "10
starke Tips bei Streß" von Sharon Promislow)
Testen Sie doch
auch einmal ihr dominantes Auge bzw. ihre dominante Gehirnhälfte aus.
Nehmen Sie dafür ein Blatt Papier und reißen Sie in der Mitte ein ca. 20
Cent großes Loch. Halten Sie das Blatt nun so vor ihr Gesicht, dass Sie
mit beiden Augen durch dieses Loch blicken können. Nehmen Sie wahr, was
Sie sehen. Mit welchem ihrer Augen nehmen Sie nun das selbe Bild wahr?
Schließen Sie zunächst das rechte Auge und schauen Sie mit dem linken
durch. Danach umgekehrt.
Wenn Sie
herausgefunden haben welches Auge "dominiert", ist es ganz
einfach herauszufinden welche ihrer Gehirnhälften dominiert. Denn Reize
die über das rechte Auge kommen, werden in der linken Gehirnhälfte
verarbeitet und umgekehrt. Mehr über ihr Gehirn und Gehirnfunktionen
finden Sie, wenn Sie hier klicken...

7.
Die Rasterbrille

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Die Rasterbrille, die auch oft Lochbrille
oder Gitterbrille genannt wird, besitzt keine optisch eingeschliffenen Korrekturgläser.
Anstelle des Brillenglases besitzt die Rasterbrille lauter kleine Löcher.
Durch dieses Punktraster der Brille wird der
einfallende Lichtstrahl schon vor dem Auge gebündelt und ausgerichtet. Das
einfallende Licht trifft somit direkt auf die Netzhautmitte, die Stelle
des schärfsten Sehens. |
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Bei Weitsichtigkeit hingegen
trifft der gebündelte Lichtstrahl durch "Verkürzung" des
Augapfels erst hinter der Netzhautmitte auf.
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Bei Kurzsichtigkeit wird der
Lichtstrahl durch "Verlängerung" des Augapfels schon vor der
Netzhautmitte gebündelt, wodurch in beiden Fällen das Bild unscharf
wird.
Die Rasterbrille gleicht - wie gesagt - dieses
Problem aus und hilft sowohl Kurz- als auch Weitsichtigen. |
Eine Verschreibung von
ihrem Augenarzt ist genauso wenig
erforderlich, wie eine Anpassung durch ihren Optiker. Die Rasterbrille wurde von dem Augenoptiker und
Kinesiologieausbilder Rolf Kammerer entwickelt und kinesiologisch getestet. Das Testergebnis zeigt, dass sich die Brille auf den Organismus insbesondere auf die
Muskel-Funktionen positiv auswirkt. Sie kann von jedem getragen werden.
Ihr erster Vorteil liegt darin, dass Sie über weite Strecken ohne Brille mit
optisch geschliffenen Gläsern auskommen. Bei normalen Brillengläsern wird das Auge geradezu gezwungen, unverändert zu starren. Dies führt
meist zu einer weiteren Verschlechterung des Sehvermögens bzw. verhindert eine Verbesserung.
Der zweite Vorteil der Rasterbrille: Durch den Rastereffekt wird das für viele Kurzsichtige gewohnte Starren unterbrochen. Sie "zwingt" sozusagen das Auge, viele kleine Blickbewegungen zu machen, um sich aus den vielen kleinen "Einzelbildern" eine optische Gesamtinformation zu bilden, und wirkt sich dadurch äußerst vorteilhaft auf die Beweglichkeit, Durchblutung und damit auf die Gesamtvitalität der Augenmuskeln sowie des gesamten Auges aus.
Die Rasterbrille ist sowohl im Nahbereich, also z.B. zum Lesen oder Nähen, als auch für die Ferne, z.B. zum Erkennen von Hinweisschildern, zum scharfen Sehen in der äußeren Umwelt und für Arbeiten im häuslichen Bereich, also für sehr viele Situationen gut anzuwenden. Manche tragen sie auch gern, wenn sie über längere Zeit in eine Lichtquelle schauen müssen, wie dies z.B. beim Computerbildschirm, beim Fernsehen oder im Kino der Fall ist. Die Rasterbrille eignet sich auch besonders gut als Übungsbrille für Personen, die ohne Korrekturgläser auskommen möchten und wieder ohne Brille sehen lernen wollen.
Es
gibt 3 Arten von Rasterbrillen:
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"Ganzflächiges
Raster":
Diese Rasterbrille besitzt durchgehende Löcher und
ist für jeden geeignet.
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"Quadratisches
Raster":
Diese Rasterbrille besitzt Löcher mit quadratischer Form.
Erfahrungen zeigen, dass dieser Einsatz unter + bzw. - 3,0 Dioptrien bevorzugt wird
und Nichtbrillenträgern zur Vorbeugung dient.
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"Bifokales
Raster":
Diese Rasterbrille besitzt zwei verschiedene Lochgrößen. Im oberen Sehbereich
ist ein kleineres und dichteres, im unteren Sehbereich ein größeres bzw.
gröberes Raster vorhanden. Erfahrungen zeigen, dass dieser Einsatz über
+ bzw. - 3,0 Dioptrien bevorzugt wird und bei älteren Personen der Vorbeugung
dient.
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8.
Weiterführende, hilfreiche und empfehlenswerte Literatur



9.
Ernährung und Ergonomie
Kaum
zu glauben, aber auch eine falsche oder mangelhafte Ernährung kann zu
erheblichen Sehstörungen führen und Augenkrankheiten begünstigen. Sie
können diesem Umstand erfolgreich entgegenwirken und Erkrankungen der
Augen vorzubeugen, wenn Sie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche
Nahrung zu achten.
Vitamin
A ist sehr wichtig für gute Augen und gutes Sehen. Allerdings kommt man
an das Betacarotin - z.B. in Möhren enthalten - nicht ohne weiteres
heran. Um es für unserem Körper nutzbar zu machen, empfiehlt sich kurzes
Andünsten, da Betacarotin ein fettlösliches Vitamin ist. Auch ein Stich
Fett, etwas Sahne, Butter oder Öl verbessern die Aufnahme erheblich. Ein
Mangel an Vitamin A kann z.B. zu Nachtblindheit und Fehlernährung der
Hornhaut führen.
Auch
ein ungünstig gestalteter Arbeitsplatz, der nicht ergonomisch gestaltet
ist kann häufig zu Augenproblemen führen. Ein gut gestalteter und
augenfreundlicher Arbeitsplatz kann schon durch Beachtung einiger
einfacher Hinweise erreicht werden:
Auf den Monitor sollte man mit leicht nach unten geneigtem Kopf blicken -
häufig steht der Bildschirm viel zu hoch, zu nah und es gibt zu wenig
Platz für Tastatur mit Handauflage bzw. es wird mit leicht verdrehten
Oberkörper daran gearbeitet.
Achten
Sie möglichst auch darauf, dass die Maus "nah" am Körper
bewegt wird. Ein ausgestreckter Arm auf Dauer führt ebenfalls, wie ein
verdrehter Körper oder eine gebeugte Sitzhaltung zu Verspannungen im
Nacken-Schulterbereich bzw. Rücken, was sich wiederum negativ auf die
Augenmuskulatur auswirkt.
Ein guter Monitor und auch ihr Fernseher sollte ein
Bildwiederholungsfrequenz von über 50 Hertz besitzen. Der Monitor sollte
- wenn möglich - "parallel" zu Fensterflächen stehen, um
Blendreflexe zu vermeiden und etwa gleich hell sein wie die Vorlage bzw.
der Raum - das verhindert zusätzlich Anpassungsprobleme für die Augen.
Noch ein Tipp zum Schluss: Häufiges Blinzeln, das wird oft bei der
"starrenden" Computerarbeit vergessen, befeuchtet und reinigt
die Hornhaut.

10.
Tipps für weiterführende Seminare und Informationen
Schauen Sie doch einfach einmal im Internet unter dem Stichwort "Ganzheitliches Sehen" oder "Visiopädie"
nach, z.B. beim Institut
für Angewandte Kinesiologie in Freiburg oder beim Institut
für Visiopädie
in Bohmstedt.
Oder bei ihrer örtlichen VHS. Z.B. wurde ein entsprechendes Seminar in
der VHS Coburg unter dem Titel
"Lichtblicke" (günstig und
EMPFEHLENSWERT!) angeboten.
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