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KiT - Angewandte Kinesiologie in Thüringen & Oberfranken
Norbert Kasper
Schubertstraße 4
96231 Bad Staffelstein

                        

Augentraining

 

 

 

1. Die mögliche "Botschaft" hinter Augenerkrankungen

Die Augen stehen für die Fähigkeit, klar und deutlich die Gegenwart, die Zukunft und die Vergangenheit zu sehen. Wer Probleme mit den Augen hat, könnte sich z.B. folgende Fragen stellen und ehrlich beantworten:

Was mag ich in meinem Leben nicht (mehr) sehen?
Was will ich nicht mehr mit ansehen?
Worüber bin ich wütend, enttäuscht, weil ich bestimmte Dinge in meinem Leben sehe
    (und bekomme deshalb ständig Bindehautentzündung)?
Habe ich Angst vor der Zukunft (und bin deshalb kurzsichtig bzw. bekomme
    grauen Star)?
Habe ich Angst vor der Gegenwart (und bin deshalb weitsichtig)?
Habe ich Angst meinem "wahrem Ich" ins Auge zu blicken (und leide deshalb
    unter Astigmatismus)?

(Quelle: "Heile deinen Körper" von Louise L. Hay)

Weit- und Kurzsichtigkeit beginnt oftmals schon im Kindesalter, wenn Kinder z.B. von ihren Bezugspersonen ständig gegängelt werden, können Sie ein Verhalten des Widerstandes entwickeln. Kinder beginnen dann z.B. innerlich wegzusehen (kurzsichtig) oder auch drüber hinwegzusehen (weitsichtig). Psychosomatisch betrachtet, bedeutet Kurz- bzw. Weitsichtigkeit immer Dinge im Leben nicht so sehen zu wollen, wie Sie sind...

 

 

2. Hilfreiche Affirmationen

Unterstützen bzw. verstärken Sie alle hier aufgezeigten Übungen durch positive Affirmationen und Visualisierung ihres gewünschten Zielzustandes. Mit Affirmationen wie z.B.: "Ich sehe klar.", "Ich nehme mich an.", "Ich mag mich.", "Ich sehe meine Zukunft klar und deutlich vor mir.", "Ich blicke mit Zuversicht und innerer Sicherheit in die Zukunft." oder ähnlichen kurzen, positiven Ich-Botschaften in der Gegenwartsform.

"Ich habe vollkommenes Sehvermögen. Ich sehe klar in jede Richtung. Ich betrachte voll Liebe meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft. Mein Denken entscheidet, wich ich das Leben sehe. Ich sehe mit neuen Augen. Ich sehe Gutes in jedem und überall. Ich erschaffe jetzt liebevoll das Leben, das ich gerne betrachte. Ich liebe meine wunderbaren Augen und bin dankbar dafür!"

(Quelle: "Liebe deinen Körper" von Louise L. Hay, Seite 15)

 

 

3. Schnelle Augengymnastik für zwischendurch

Lesen und am Computer arbeiten ist anstrengend für die Augen. Mit den folgenden Übungen können Sie ihre Augen entspannen:

Augenyoga

Schließen Sie ihre Augen und führen Sie mit den Augäpfeln verschiedene Bewegungen durch:

Kreisen Sie ihre Augäpfel langsam je fünfmal rechts und links herum
Bewegen Sie ihre Augäpfel je fünfmal waagrecht von links nach rechts
    und senkrecht von oben nach unten
Bewegen Sie ihre Augäpfel je fünfmal diagonal von links unten nach
    rechts oben und von rechts unten nach links oben

Wirkung: Bei geschlossenen Augen werden die Augen gekühlt und die Pupille schaltet auf Fernblick um. Die Augenmuskeln werden auf verschiedene Arten angespannt und wieder entspannt. Dadurch werden einseitige Überlastungen kompensiert.

Fensterkreuz

Suchen Sie sich ein Fensterkreuz und fokussieren Sie ihren Blick darauf. Ersatzweise können Sie auch den linken oder rechten Seitenrahmen benützen. Schauen Sie dann nach draußen möglichst ins Grüne. Wechseln Sie nun im Sekundenrhythmus zwischen dem Fensterkreuz und der Ferne.

Wirkung: Damit trainieren Sie ihre Augenmuskeln, auf nahe und ferne Gegenstände zu fokussieren und stabilisieren so das Scharfsehen.

Die liegende Acht

Schließen Sie ihre Augen und führen mit der Nasenspitze etwa 20-mal eine liegende Acht durch. Bewegen Sie dabei ihren Kopf ganz leicht mit. Beginnen Sie die Acht von der Mitte nach oben außen.

Wirkung: Damit entspannen Sie ihre feinen Nackenmuskeln, deren Anspannung oft zu Kopfschmerzen führt. Gleichzeitig lenken Sie ihre Augen damit automatisch entgegen der Kopf- bzw. Nasenspitzenbewegungen und entspannen sie so. Je kleiner ihre liegende Acht ist, desto eher trainieren Sie ihre feineren Muskeln.

Palmieren

Reiben Sie ihre Handinnenflächen fest aneinander, bis sie ganz warm sind. Dann die geschlossenen Augen mit den Handflächen bedecken. Lassen Sie die Wärme und wohltuende Entspannung in ihre Augen fließen. Achten Sie darauf, dass möglichst kein Licht durchdringt und stellen Sie sich zusätzlich die Farbe schwarz vor, dies vertieft die Entspannung. Bei Bedarf mehrmals wiederholen!

Wirkung: Es tritt schnell eine wohltuende Entspannung ein. Eine sehr gute, hilfreiche und einfache Übung zur Augenentspannung, z.B. wenn Sie lange am PC gesessen haben, bzw. lange gelesen haben. Meine Lieblingsübung zum Entspannen...

 

 

4. Weitere Augenübungen

Einige kleine Übungen, die ihre Augen und damit den Nacken und Körper entspannen. Regelmäßig, täglich angewandt verbessern diese ihre Sehleistung.

Konturen wandern
Mit Hilfe eines imaginären Nasenpinsels (stellen Sie sich vor, an ihrer Nase wäre ein ca. 2 m langer, ganz leichter Pinsel, Bleistift, etc. befestigt) mit offenen und (oder) geschlossenen Augen umwandern, malen, skizzieren Sie diverse Gegenstände...

 

Das Malspiel
Vorlage (z.B. ein schönes Kalenderbild) mit Nasenpinsel umwandern, dann das Gesehene mit geschlossenen Augen auf eine große imaginäre Leinwand übertragen (ca. 6 mal mit offenen und geschlossenen Augen im Wechsel malen) bis vor ihrem geistigen Auge das Original entsteht.

 

Der Nah-Fern-Schwung
Ein imaginäres Seil zwischen einem nahen und einem fernen Punkt (z.B. Fensterrahmen und ein entfernter Baum) spannen, mit offenen oder geschlossenen Augen den Blick an diesem Seil entlang wandern lassen. Erst ganz langsam, dann schnell.

 

Leiter, Lattenzaun
Mit dem Nasenpinsel Sprosse für Sprosse eine imaginäre Leiter nach oben klettern und wieder zurück. Die "Hüpfbewegungen" der Augen (Sakkaden) können durch die Vorstellung intensiviert werden, dass sich die Leiter jeweils entgegen der Bewegungsrichtung der Augen verschiebt. Kurzsichtige rücken die Leiter während der Übung immer weiter in die Ferne, also in den Bereich des Unscharfsehens hinein, jedoch verbunden mit der Vorstellung, sie weiterhin klar und deutlich (!) wahrzunehmen.

Zur Auslösung horizontaler sakkadischer Augenbewegungen stellen Sie sich an Stelle der Leiter einen weißen Lattenzaun auf einer grünen Wiese vor.

 

Das Tor (Fusionsübung)
Ein Zeigefinger wird in ca. 15 cm, der andere in ca. 30 cm Entfernung gerade vor die Augen gehalten. Im Wechsel wird einmal der vordere und einmal der hintere Finger fixiert. Bei gleichzeitiger Konzentration auf den nicht fixierten Finger erscheint dieser doppelt.

 

Posaunen (Akkommodationsübung)
Ein Auge wird mit einer Hand abgedeckt. Mit dem anderen Auge blicken wir in die Handfläche der freien Hand, die wir dabei wie einen Posaunenzug auf das Auge zu und wieder weg bewegen. Wechsel zum anderen Auge. Abschließend palmieren!

 

Der große weiße Glanz
Buchstaben bzw. Text mit weißer Farbe ummalen, abwechselnd mit offenen und geschlossenen Augen. Dabei an strahlendes Weiß denken... .

Oder machen Sie einmal eine Fantasiereise durch eine tiefverschneite Winterlandschaft, stellen Sie sich alles in strahlendem Weiß vor.

 

Die Augenklappe
Bei unterschiedlichem Sehvermögen an beiden Augen ab und zu das besser sehende Auge mit einer Augenklappe abdecken.

 

Langes Schwingen
Langsames, gleichmäßiges Schwingen um die Körpermitte, dabei Gewicht von einem auf den anderen Fuß verlagern. Bewegung erfolgt aus der Hüfte heraus, Arme und Kopf schwingen locker mit. Die Augen sind geöffnet, Umwelt an sich vorbeiziehen lassen; nichts mit dem Blick festhalten.

 

Sonnen
Mit geschlossenen (!!!) Augen Gesicht zur Sonne wenden. Sonne mit dem Nasenstift umwandern, Kopf langsam von einer Seite zur anderen bewegen, Licht und Wärme durch die geschlossenen Lider in die Augen strömen lassen.

 

Augenrandmassage
Daumenkuppen beider Hände an die Schläfen legen. Mit den Zeigefingern den Knochenrand der Augenhöhlen mit sanftem Druck massieren. Beginnen Sie an der Nasenwurzel am oberen Rand der Augenhöhle. An schmerzenden Stellen etwas länger verweilen und in diese Stellen hineinatmen. Abschließend mit den Gelenkkuppen der abgewinkelten Zeigefinger diese Partie ausstreichen.

 

Fußreflexzonenmassage
Augenpunkt am Übergang von der zweiten zur dritten Zehe mit sanftem Druck einige Minuten lang massieren.

 

Gähnen
Herzhaftes Gähnen ist Balsam für Augen und Körper: Es führt den Körperzellen frischen Sauerstoff zu, befeuchtet die Augen mit Tränenflüssigkeit und lockert Zwerchfell, Gesichts- und Nackenmuskulatur.

Gähnen ist eine gute Soforthilfe gegen erste Stresssymptome!

 

 

5. Hilfreiches Mudras für die Augenenergie

Mudras sind sehr vereinfacht ausgedrückt Gesten der Hände, kleine Yoga-Übungen mit den Fingern die die entsprechenden Energien im Körper aktivieren, ähnlich der Akupressur oder Akupunktur. Wir können also unser Wohlbefinden über unsere Hände positiv beeinflussen, indem bestimmte "Fingermodi", d.h. Fingerstellungen für eine bestimmte Zeit gehalten werden. Nachfolgend einige Modi für die Augen:

Lebens-Mudra
Halten Sie mit jeder Hand, gleichzeitig, die Spitzen von Daumen, Ring- und kleinem Finger zusammen. Die übrigen Finger bleiben gestreckt. Bei Bedarf 5 bis 30 Minuten oder als kleine Kur täglich dreimal für eine Viertelstunde.

Wirkung: Ihre Vitalität wird erhöht, Müdigkeit und Nervosität reduziert, Sehkraft verbessert und  hilfreich bei Augenkrankheiten. Klare Augen sind auch ein Zeichen von klarem Geist und Kopf (Durchblick).

 

Aktivierungs-Mudra für die Augen
Halten Sie - gleichzeitig - mit der rechten Hand die Spitzen von Daumen und Mittelfinger zusammen und mit der linken Hand Daumen auf Mittelfingernagel. Die übrigen Finger bleiben locker gestreckt. Bei Bedarf 12 Minuten am besten viermal täglich mit einer Viertelstunde Mindestabstand.

Wirkung: Balanciert die Augenenergie allgemein und aktiviert für nachfolgende Augenmodi.

 

Stärkungs-Mudra für die Augen
Halten Sie mit der rechten Hand die Spitze des kleinen Fingers an die Daumenwurzel (Ballen), Ringfinger in erstes Daumengelenk - seitlich, Mittelfingernagelfalz auf inneren Daumennagelfalz, Zeigefingerspitze auf erstes Daumengelenk - seitlich. Am besten 2 Minuten dreimal täglich mir 25 Minuten Mindestabstand

Wirkung: Unterstützt die Balance der Alterssichtigkeit oder zur Vorbeugung. Bei akuten Fällen oder vor Augenoperationen öfters als dreimal anwenden.

 

Unterstützungs-Mudra für die Augen
Halten Sie mit der rechten Hand die Spitze des kleinen Fingers an die Daumenwurzel, Ringfinger in erstes Daumengelenk - seitlich, Mittelfingernagelfalz auf inneren Daumennagelfalz, Zeigefingerspitze auf erstes Daumengelenk - seitlich für fünf Minuten am besten siebenmal täglich mit 11 Minuten Mindestabstand.

Wirkung: Unterstützt die Augenenergie in Richtung Selbstheilung.

 

 (Quelle: "Mudras" von Gertrud Hirschi und "Gesundheit in unseren Händen" von Kim da Silva)

 

 

6. Kinesiologische Augenbalance

Diese Übung aktiviert das Sehzentrum im Gehirn und stärkt bzw. trainiert die Sehmuskeln (die vier Hauptmuskeln sind ungefähr so dick wie ihr kleiner Finger). Massieren Sie ihre Augenpunkte am Hinterkopf. Das ist die leichte Vertiefung beidseitig ca. 3 cm von der Wirbelsäule auf Höhe der Ohren (Oberkante). Benutzen Sie am besten Zeige- und Mittelfinger dafür und üben Sie nur leichten Druck aus.
Während der Massage blicken Sie in jede Blickrichtung zu erst mit offenen Augen im Uhrzeigersinn (Mitte nah - oben - rechts oben - rechts - rechts unten - unten - links unten - links - links oben - oben - Mitte fern), dann gegen den Uhrzeigersinn. Verweilen Sie in jeder Blickrichtung am besten für die Dauer eines Atemzuges (durch Nase ein- und durch den Mund ausatmen). Danach das Ganze mit geschlossenen Augen.

Erweiterung: An Stelle der Massage können Sie die Überkreuzbewegung durchführen und dabei alle Blickrichtungen durchgehen.

(Quelle: in Anlehnung an "10 starke Tips bei Streß" von Sharon Promislow)

Testen Sie doch auch einmal ihr dominantes Auge bzw. ihre dominante Gehirnhälfte aus. Nehmen Sie dafür ein Blatt Papier und reißen Sie in der Mitte ein ca. 20 Cent großes Loch. Halten Sie das Blatt nun so vor ihr Gesicht, dass Sie mit beiden Augen durch dieses Loch blicken können. Nehmen Sie wahr, was Sie sehen. Mit welchem ihrer Augen nehmen Sie nun das selbe Bild wahr? Schließen Sie zunächst das rechte Auge und schauen Sie mit dem linken durch. Danach umgekehrt.

Wenn Sie herausgefunden haben welches Auge "dominiert", ist es ganz einfach herauszufinden welche ihrer Gehirnhälften dominiert. Denn Reize die über das rechte Auge kommen, werden in der linken Gehirnhälfte verarbeitet und umgekehrt. Mehr über ihr Gehirn und Gehirnfunktionen finden Sie, wenn Sie hier klicken... 

 

 

7. Die Rasterbrille

Die Rasterbrille, die auch oft Lochbrille oder Gitterbrille genannt wird,  besitzt keine optisch eingeschliffenen Korrekturgläser. Anstelle des Brillenglases besitzt die Rasterbrille lauter kleine Löcher.

Durch dieses Punktraster der Brille wird der einfallende Lichtstrahl schon vor dem Auge gebündelt und ausgerichtet. Das einfallende Licht trifft somit direkt auf die Netzhautmitte, die Stelle des schärfsten Sehens. 

Bei Weitsichtigkeit hingegen trifft der gebündelte Lichtstrahl durch "Verkürzung" des Augapfels erst hinter der Netzhautmitte auf. 


Bei Kurzsichtigkeit wird der Lichtstrahl durch "Verlängerung" des Augapfels schon vor der Netzhautmitte gebündelt, wodurch in beiden Fällen das Bild unscharf wird. 

Die Rasterbrille gleicht - wie gesagt - dieses Problem aus und hilft sowohl Kurz- als auch Weitsichtigen.

Eine Verschreibung von ihrem Augenarzt ist genauso wenig erforderlich, wie eine Anpassung durch ihren Optiker. Die Rasterbrille wurde von dem Augenoptiker und Kinesiologieausbilder Rolf Kammerer entwickelt und kinesiologisch getestet. Das Testergebnis zeigt, dass sich die Brille auf den Organismus insbesondere auf die Muskel-Funktionen positiv auswirkt. Sie kann von jedem getragen werden.

Ihr erster Vorteil liegt darin, dass Sie über weite Strecken ohne Brille mit optisch geschliffenen Gläsern auskommen. Bei normalen Brillengläsern wird das Auge geradezu gezwungen, unverändert zu starren. Dies führt meist zu einer weiteren Verschlechterung des Sehvermögens bzw. verhindert eine Verbesserung.

Der zweite Vorteil der Rasterbrille: Durch den Rastereffekt wird das für viele Kurzsichtige gewohnte Starren unterbrochen. Sie "zwingt" sozusagen das Auge, viele kleine Blickbewegungen zu machen, um sich aus den vielen kleinen "Einzelbildern" eine optische Gesamtinformation zu bilden, und wirkt sich dadurch äußerst vorteilhaft auf die Beweglichkeit, Durchblutung und damit auf die Gesamtvitalität der Augenmuskeln sowie des gesamten Auges aus.

Die Rasterbrille ist sowohl im Nahbereich, also z.B. zum Lesen oder Nähen, als auch für die Ferne, z.B. zum Erkennen von Hinweisschildern, zum scharfen Sehen in der äußeren Umwelt und für Arbeiten im häuslichen Bereich, also für sehr viele Situationen gut anzuwenden. Manche tragen sie auch gern, wenn sie über längere Zeit in eine Lichtquelle schauen müssen, wie dies z.B. beim Computerbildschirm, beim Fernsehen oder im Kino der Fall ist. Die Rasterbrille eignet sich auch besonders gut als Übungsbrille für Personen, die ohne Korrekturgläser auskommen möchten und wieder ohne Brille sehen lernen wollen.

Es gibt 3 Arten von Rasterbrillen:

"Ganzflächiges Raster": 
Diese Rasterbrille besitzt durchgehende Löcher und ist für jeden geeignet.

"Quadratisches Raster": 
Diese Rasterbrille besitzt Löcher mit quadratischer Form. Erfahrungen zeigen, dass dieser Einsatz unter + bzw. - 3,0 Dioptrien bevorzugt wird und Nichtbrillenträgern zur Vorbeugung dient.

"Bifokales Raster": 
Diese Rasterbrille besitzt zwei verschiedene Lochgrößen. Im oberen Sehbereich ist ein kleineres und dichteres, im unteren Sehbereich ein größeres bzw. gröberes Raster vorhanden. Erfahrungen zeigen, dass dieser Einsatz über + bzw. - 3,0 Dioptrien bevorzugt wird und bei älteren Personen der Vorbeugung dient.

 

 

8. Weiterführende, hilfreiche und empfehlenswerte Literatur

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9. Ernährung und Ergonomie

Kaum zu glauben, aber auch eine falsche oder mangelhafte Ernährung kann zu erheblichen Sehstörungen führen und Augenkrankheiten begünstigen. Sie können diesem Umstand erfolgreich entgegenwirken und Erkrankungen der Augen vorzubeugen, wenn Sie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung zu achten. 

Vitamin A ist sehr wichtig für gute Augen und gutes Sehen. Allerdings kommt man an das Betacarotin - z.B. in Möhren enthalten - nicht ohne weiteres heran. Um es für unserem Körper nutzbar zu machen, empfiehlt sich kurzes Andünsten, da Betacarotin ein fettlösliches Vitamin ist. Auch ein Stich Fett, etwas Sahne, Butter oder Öl verbessern die Aufnahme erheblich. Ein Mangel an Vitamin A kann z.B. zu Nachtblindheit und Fehlernährung der Hornhaut führen.

Auch ein ungünstig gestalteter Arbeitsplatz, der nicht ergonomisch gestaltet ist kann häufig zu Augenproblemen führen. Ein gut gestalteter und augenfreundlicher Arbeitsplatz kann schon durch Beachtung einiger einfacher Hinweise erreicht werden:

Auf den Monitor sollte man mit leicht nach unten geneigtem Kopf blicken - häufig steht der Bildschirm viel zu hoch, zu nah und es gibt zu wenig Platz für Tastatur mit Handauflage bzw. es wird mit leicht verdrehten Oberkörper daran gearbeitet. 

Achten Sie möglichst auch darauf, dass die Maus "nah" am Körper bewegt wird. Ein ausgestreckter Arm auf Dauer führt ebenfalls, wie ein verdrehter Körper oder eine gebeugte Sitzhaltung zu Verspannungen im Nacken-Schulterbereich bzw. Rücken, was sich wiederum negativ auf die Augenmuskulatur auswirkt.

Ein guter Monitor und auch ihr Fernseher sollte ein Bildwiederholungsfrequenz von über 50 Hertz besitzen. Der Monitor sollte - wenn möglich -  "parallel" zu Fensterflächen stehen, um Blendreflexe zu vermeiden und etwa gleich hell sein wie die Vorlage bzw. der Raum - das verhindert zusätzlich Anpassungsprobleme für die Augen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Häufiges Blinzeln, das wird oft bei der "starrenden" Computerarbeit vergessen, befeuchtet und reinigt die Hornhaut.

 

 

10. Tipps für weiterführende Seminare und Informationen

Schauen Sie doch einfach einmal im Internet unter dem Stichwort "Ganzheitliches Sehen" oder "Visiopädie"
   nach, z.B. beim Institut für Angewandte Kinesiologie in Freiburg oder beim Institut für Visiopädie in Bohmstedt.

Oder bei ihrer örtlichen VHS. Z.B. wurde ein entsprechendes Seminar in der VHS Coburg unter dem Titel
   "Lichtblicke" (günstig und EMPFEHLENSWERT!) angeboten.

Linktipp Info-Portal

 

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